25 Dec 2014

A Very Aussie Christmas

German

Zunächst einmal eine frohe Weihnacht an euch alle! Ich hoffe, ihr habt euch alle bereits die Mägen ordentlich vollgeschlagen, die richtigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum gefunden und Zeit mit euren Liebsten verbracht, denn das ist es, was Weihnachten ausmacht.

Ich muss zugeben, dass ich in den letzten Wochen weder voller Vorfreude auf Weihnachten war noch dass ich mich sonderlich in Weihnachtsstimmung gefühlt habe. Weihnachten in Australien ist schlicht und einfach nicht dasselbe und plötzlich bemerkt man, wie wichtig einem all die kleinen Ritualien und Traditionen der Familie doch eigentlich sind und auch die kühle Jahreszeit fehlt mir so ziemlich. Glühwein bei 25°C, Zuckerguss auf Plätzchen, der einfach nicht trocken werden mag und ein kurzes Kleid als Oufit an Weihnachten sind doch etwas ungewohnt. Kurzum - Weihnachten in Australien war für mich mit recht starkem Heimweh verbunden.

Um mich zumindest ein wenig in Weihnachtsstimmung zu versetzen und das Heimweh nicht allzu groß werden zu lassen, habe ich in den letzten Wochen versucht, ein paar Traditionen aus meiner Familie in meiner Gastfamilie einzubinden. So haben Despina und Sebastian einen selbstgebastelten Weihnachtskalender von mir bekommen, wie ihn sonst meine Mutti immer für mich macht und ich habe auch Muttis Weihnachtsplätzchenrezepte ausprobiert und teilweise abgewandelt, da einige Backzutaten hier entweder nicht erwerbbar oder schlicht und einfach zu teuer sind (gemahlene Haselnüsse für $10 - nein danke!). Auch Nikolaus wurde gefeiert (auch wenn Sebastian seine Schuhe natürlich nicht geputzt hat) und an Heiligabend habe ich selbst gemachten Glühwein für die Familie zubereitet. Auch hierbei musste ich improvisieren, da weißer Traubensaft für die Australier scheinbar ein Fremdwort ist (, ich allerdings bereits Weißwein für weißen Glühwein gekauft hatte), also wurde aus einem geplanten weißem Glühwein ein Rosé Glühwein, der aber nicht minder schmackhaft war.

Weihnachten in Australien ist nicht nur was die Temperatur anbelangt ziemlich anders als das mir bekannte Weihnachtsfest in Deutschland. Heiligabend gilt hier zumindest halbtags als ein normaler Arbeitstag und auch der zweite Weihnachtsfeiertag existiert nicht so richtig. Statt dessen werden morgen wohl tausende Leute in die Einkaufshäuser stürmen, um am Boxing Day entweder die ungeliebten Geschenke umzutauschen oder ein paar Schnäppchen im Ausverkauf zu finden.

Dank der deutschen Herkunft der väterlichen Seite meiner Gastfamilie war unser Heiligabend gestern aber dennoch recht harmonisch und wurde ganz ähnlich dem deutschen/europäischen Vorbild gefeiert. So fuhren Lizzie, Alex, die Kinder und ich am Nachmittag zu Omi und Opa (Alex' Eltern), um dort gemeinsam Abendbrot zu essen, die ersten Geschenke auszupacken und im Anschluss daran zum Krippenspiel in die Kirche zu gehen. Sebastian konnte es gar nicht abwarten, seine Geschenke auszupacken und ich fühlte mich ein wenig an meine eigene Kindheit erinnert (auch wenn die Kinder wesentlich mehr Geschenke bekommen haben, als das in meiner Kindheit der Fall war).

Meine Geschenke für alle kamen zum Glück wirklich gut an. Für die Kinder hatte ich jeweils zwei Bücher gekauft, damit Lizzie, Alex und ich bei den Bedtime Stories ein wenig Abwechslung haben und nicht zum hundertsten Mal "We're going on a bear hunt" lesen müssen. Für die Großeltern hatte ich bereits eine Woche im Voraus einen Tag in der Küche verbracht und verschiedene Plätzchen gebacken, die ich dann in einer passenden Keksbox verstaut habe und Lizzie und Alex habe ich mit einem Kinogutschein inkl. kostenlosem Babysitting sowie einer Teekanne mit Teeblättern überrascht, welche super ankam :) Außerdem habe ich für die gesamte Familie ein Fotoalbum meiner Zeit hier in Canberra zusammengestellt, damit sie ihr erstes Au Pair in Erinnerung behalten.

Im Anschluss an das Auspacken der Geschenke und das Abendbrot (kleine Häppchen und zu großer Freude meinerseits Milchreis als Nachtisch!!!) fuhren wir alle gemeinsam in die Kirche, wo ich das wohl skurilste Krippenspiel aller Zeiten verfolgen konnte, bei dem Maria und Joseph aus dem australischem Busch stammten und von dort aus auf Pferden und Kamelen nach Bethlehem reisten - nicht ohne in den Shops halt zu machen, um ein paar Bier zu kaufen. Glücklicherweise konnten wir die übermüdeten Kinder als Ausrede nutzen, um bereits frühzeitig nach Hause zu fahren, wo wir die Kinder sofort ins Bett steckten und anschließend die Weihnachtsgeschichte mit Bill Murray anschauten.

Nicht alle Geschenke wurden an Heiligabend ausgepackt, da in Australien ähnlich dem englischen Mutterland Christmas Day der Tag ist, an dem die Geschenke geöffnet werden. So wurden wir alle heute Morgen von einem extrem aufgeregten Sebastian geweckt, der kaum davon abzuhalten war, alle Geschenke auf einmal aufzumachen und Despinas Namensschilder von ihren Geschenken abzureißen unter dem Vorwand, dass er diese ja nur einmal ausleihen wollte. So war der Morgen heute hauptsächlich durch Geschenkeauspacken und Spielen ausgefüllt. Zum Mittagessen ging es dann zu Lizzies Eltern, wo wir alle gemeinsam die restlichen Geschenke auspackten, viel zu viel aßen (es gab Ham, panierte Hühnchenbrust, Lachs, Roast Beef, Salat mit Ziegenkäse, Kartoffelsalat, Brot und Mousse au Chocolate sowie Christmas Pudding als Nachspeise) und Schätzspiele spielten.

Ich kann also wirklich nicht sagen, dass ich hier kein schönes Weihnachtsfest verbracht habe (auch meine Geschenke - Laufkleidung, Küchenutensilien für mich als Backmeister, Süßigkeiten, Einkaufsgutschein, zwei Bücher (Wicked und die Fortsetzung davon Son of a Witch) Kinderschokolade und Schmuck - sind wirklich toll), dennoch kann ich einfach nicht verleugnen, dass es zu Hause auf dem Sofa bei einer Runde Mensch-Ärger-Dich-Nicht, Märchen im ARD, selbst gebackenen Plätzchen und Weihnachtsbraten mit Klößen und Rotkohl einfach am schönsten ist und ich mich jetzt schon auf das nächste Weihnachtsfest freue!

In diesem Sinne eine frohe Weihnacht euch allen und genießt die Feiertage!

Eure Kristina

 Lizzie and Sebastian passing around the presents for everyone
 Sebastian unwrapping his favourite presents: an Octonaut submarine
 Despina and her very own puppy toy that she's been following around ever since
"Open this for me, Papa!"
 The whole family
 Matching headphones! Let's eat them!
 Despina claimed Sebastian's (or maybe rather Papa's) Carrera racing track!
Lovely lunch table at Lizzie's parents' house

English

First of all, merry Christmas to all of you! I hope, you've been enjoying heaps of delicious food, found the right presents underneath the Chrismas tree and spent a lovely time with your loved ones as this is all that Christmas is about.

I have to admit that I haven't really been looking forward to the Christmas holidays nor have I really felt like Christmas at all here in Australia. Christmas at the other end of the world is simply not the same and all of the sudden you just realize how important all those little traditions of your family are to you and how much you miss the cold winter. Glühwein (mulled wine) at 25°C, sugar icing that simply won't harden as it's just too warm and wearing a short dress at Christmas is just a bit too different to really get in the Christmas mood. In a nutshell, Christmas in Australia has mainly been about me missing home.

To at least get into a little bit of a Christmas mood and to avoid getting too homesick, I tried to have some of my family's traditions cross the ocean and turned them into new traditions of my host family here in Australia. So Sebastian and Despina got their first homemade advent calender (just like the one my mum usually makes for me back in Germany) and I also baked quite a few Christmas cookies following my mum's recipes even though I had to slightly improvise with some of those as you can't get all of the ingredients here in Australia or they are simply too expensive (hazelnut meal for $10 - no, thank you!). We also celebrated St Nikolaus on the 6th of December (even though Sebastian didn't clean his shoes) and I made traditional Glühwein on Christmas Eve. Here, again, I had to improvise as apparently you can't buy white grape juice in Australia (I had already bought white wine as I wanted to make white Glühwein), so my white Glühwein ended up being Rosé but still super yummy.

Christmas in Australia is not only different compared to the Christmas I know when it comes to the temperature. People often work on Christmas Eve and the second Christmas holiday as it exists in Germany here is often spent in the different shopping centres where people try to get rid of the presents they don't like or find special deals and objects on sale.

Thanks to my hostdad's family being German (or at least descendants of Germans), I did to celebrate Christmas Eve the German way which I really appreciated. So Lizzie, Alex, the kids and I went to Alex' parents on Christmas Eve and spent the afternoon at their place to have dinner together, unwrap the first set of presents and go to church in the evening to see the nativity play. Sebastian was hardly able to contain his excitement which really made me remember my old childhood (even though the kids definitely got more presents than it was the case when I was a child).

I was very happy to see that all the family pretty much liked all the presents I had bought/made for them. For the kids I had bought two books each so that Alex, Lizzie and I can have some more variety when it comes to bedtime stories and we don't have to read "We're going on a bear hunt" over and over again. For the grandparents I had spent a day in the kitchen where I baked different Christmas cookies and then put them in a nice cookie container and I surprised Lizzie and Alex with a movie voucher (free babysitting included) as well as a very nice tea pot and some Irish Breakfast tea. I had also made a photo album of my adventures with the family so that they can always remember their very first au pair as well as our adventures.

After we had finished unwrapping our presents and had had our dinner we all jumped in the car to go to church where I had the "pleasure" to see the weirdest nativity play ever - Mary and Joseph apparently came from the Australian bush and had to ride from there to Bethlehem (on camels) not without taking an occasional stop at the shops to buy some beer (in an Australian accent of course). Fortunately, Lizzie and Alex decided that the kids were too tired to watch the whole play, so we just went home, put the kids to bed and then watched "Scrooged" on Netflix.

In Australia it is tradition that the Christmas presents are opened in the morning of Christmas Day, so Lizzie and Alex had made sure that not all presents were opened on Christmas Eve. I was not surprised to be woken up by a VERY excited Sebastian this morning and I also didn't find it surprising that it was hardly possible to keep the children from their presents. Sebastian even ripped off the label of one of Despina's presents under pretence of only intending to borrow it. So the morning of Christmas Day was mainly about unwrapping lots and lots of presents and playing with them. For lunch, we all went to Lizzie's parents where we unwrapped some more presents, enjoyed some very delicious lunch (ham, chicken nuggets, smoked salmon, roast beef, salad with goat cheese, potato salad, bread and mousse au chocolate as well as Christmas pudding as dessert) and played trivia all afternoon.

So I really can't say that I haven't enjoyed my very first Australian Christmas (I also really liked my presents - sportswear, a kitchen apron for the baker Kristina, pralines, a shopping voucher, kinder chocolate yum, two books (Wicked and the sequel Son of a Witch) a necklace and some earrings). However, I also can't deny that Christmas is still the best at home where I can spend it on the couch with my family playing Ludo, watching fairy tales on TV and enjoying my mum's homemade Christmas cookies as well as some nice Christmas roast with potato dumplings and red cabbage. I am already looking forward to doing all these things again next Christmas and I will appreciate them so much more than ever before!

With this in mind, I wish you all a merry Christmas! Enjoy the holidays!

Your Kristina

24 Dec 2014

Of Canberra, the kids and other things

German

Hallo ihr Lieben,

zur Abwechslung möchte ich hier einmal nicht von meinen Reisen, sondern vielmehr vom alltäglichen oder auch nicht so alltäglichen Leben als Au Pair in Canberra berichten, denn auch wenn ich nicht durch Canyons wade, Australiens Metropolen erkunde oder Koalas streichel, bin ich hier durchaus beschäftigt und komme hier und da auch ein wenig herum.

Auf zum Parlament!

Dieser Ausflug liegt nun wirklich schon ein wenig zurück, ich möchte ihn dennoch hier erwähnen, da er ein wenig mehr von Canberra zeigt. Canberra mag für Touristen nicht wirklich viel zu bieten haben - ich glaube, man braucht kaum mehr als einen Tag, um alle wichtigen Attraktionen zu besuchen -, das neue Parlament ist aber definitiv einer der Orte, die man gesehen haben sollte (und noch dazu ist der Besuch kostenlos).

Das neue Parlament in Canberra ist besonders architektonisch ein wirklich beeindruckendes Gebäude. Zum einen stellt es den südlichsten Angelpunkt, der zentralen Achse des Stadtzentrums dar, wodurch man von der Dachterasse aus über den See hinweg zum War Memorial sowie Mount Ainslie sehen kann. Zum anderen ist auch die Bauweise an sich ziemlich beeindruckend - hier ragt besonders die bereits erwähnte Dachterasse mit der Konstruktion für die australische Flagge heraus.

Im Inneren des Parlaments kann man sich entweder selbst umschauen und die Diskussionen der verschiedenen Politiker verfolgen oder man nimmt an einer der kostenlosen Führungen teil (wir haben beides gemacht). Das Highlight des Besuches war aber definitiv die Dachterrasse, von welcher man einen super Blick über Canberra hat.

 New Parliament House
 View from the rooftop of Parliament House: Old Parliament House, Lake Burley Griffin, the Australian War Memorial and Mt Ainslee
Hanging out on the rooftop of Parliament House

Day trip to the beach - Batemans Bay

An einem Tag, an dem mein Gastvati Alex frei hatte, fuhren wir mit den Kindern für einen Tagesausflug nach Batemans Bay, wo die Kinder sich so richtig am Strand austoben konnten.

Leider war es an dem Tag nicht warm genug, um im Meer schwimmen zu gehen - das hielt Despina und Sebastian allerdings keinesfalls davon ab, zumindest knietief ins Wasser zu laufen, Schlammburgen zu bauen und Muscheln zu inspizieren.

 At first Despina seemed a little bit unsure about this whole trip
 View over one of the many beaches in Batemans Bay
 After a while it was actually quite a challenge to keep Despina out of the water.

Nachdem wir eine Weile am Strand verbracht hatten, mietete Alex ein kleines Boot für uns und wir machten eine kurze, aber wirklich schöne Bootstour durch den Hafen und vorbei an den Austerfarmen. Ich hatte hier auch die Ehre, (zumindest einmal im Leben) Captain eines Boots zu sein :). Nach ein paar Minuten Eingewöhnungszeit waren Despina und Sebastian absolut hin und weg von der Bootstour und teilweise war es wirklich nicht einfach, sicherzustellen, dass keiner der beiden über Bord ging. Besonders Despina hatte es sich zum Ziel gesetzt, uns all ihre Kletterkünste zu zeigen und so waren Alex und ich ganz schön beschäftigt damit, auf die Kinder aufzupassen.

 Captain Kristina!
 Despina absolutely loved being on a boat!
 "Papa - can we please touch the water?"
 Alex and the kids
Harbour of Batemans Bay

Nach der Bootstour stand bereits fest, dass wir nicht mehr allzu lange in Batemans Bay bleiben konnten, weil die Kinder so langsam aber sicher aufgrund ihrer Müdigkeit anstrengend wurden und wir schließlich noch über zwei Stunden Fahrt zurück nach Canberra vor uns hatten. Demnach ging es nur noch schnell in ein kleines Restaurant, wo wir Hai-Fish and Chips aßen - Haifisch kann ich wirklich nur empfehlen! - und machten uns dann auf den Rückweg. Sowohl Despina als auch Sebastian waren so erschöpft, dass sie quasi binnen von Sekunden einschliefen. 

Exhausted! Sebastian and his friend Doris :)

Spiel und Spaß in Canberras Baumgarten

Einer der Orte, an denen Kinderträume in Canberra wahr werden können, ist Canberras Baumgarten, denn hier befindet sich einer der besten Abenteuerspielplätze der Umgebung, welcher nur so zum Rumtoben und Klettern einlädt. 
Mit Despina und Sebastian war ich bereits zwei Mal dort und jedes Mal waren die Kinder absolut begeistert und wir haben beinahe zwei Stunden dort verbracht.

 Arboretum Canberra
The fantastic playground at the arboretum is fun for kids of every age
 Both Sebastian and Despina absolutely LOVED exploring the playground

Wildnis pur (fast) direkt vor der Haustür - Ausflüge nach Tidbinbilla

Nun zu meinem Lieblingsort in Canberra und Umgebung - das Naturreservat Tidbinbilla. In den letzten Monaten bin ich viele Male dort gewesen und habe neben Ausflügen mit den Kindern dort auch einige Wanderungen in Angriff genommen und was kann ich sagen - eine war schöner als die andere. Die Bilder können die Schönheit der australischen Wildness absolut nicht einfangen und auch die Geräuschkulisse sowie die vielen vielen Kängurus, Emus, Wallabies und auch der eine oder andere Koala garantieren, dass jeder Besuch des Naturreservats einfach nur toll ist. 

Die beiden längsten Wanderungen führten Alli, Cedric (ja, es gibt auch männliche Au Pairs), (Alisa - sie war nur bei der längeren der beiden) und mich zu den Gibraltar Rocks sowie auf den Gipfel des Camel's Humps. 

Erstere stellen eine Gesteinsformation dar, welche über den Hügeln Tidbinbillas ragt und bereits, wenn man nach Tidbinbilla fährt, den Blick auf sich zieht. Vom Parkplatz aus braucht man in etwa 1.25h bis zum Gipfel (auch wenn die Brochüre 2h ausweist), welcher gleichzeitig eine perfekte natürliche Aussichtsplattform darstellt. Wenn man, wie wir, etwas abenteuerlustig ist, kann man nach ein paar Klettereinheiten auch noch weitere Aussichtspunkte erreichen, die die Anstrengung mehr als wert sind. 

Im Vergleich zur Wanderung zum Camel's Hump war der Aufstieg zu den Gibraltar Rocks jedoch ein Spaziergang. Da Alisa, Cedric, Alli und ich uns nicht auf die Beschilderung verlassen wollten, nahmen wir hier eine zusätzliche 5km-Schleife beim Aufstieg auf uns und bestritten somit insgesamt 24km (über 10 davon bergauf), welche sich am nächsten Tag ordentlich bemerkbar machen sollten. Zum Glück meinte es zumindest das Wetter gut mit uns und statt glühender Hitze durften wir bei angenehmen 25°C zunächst 3.5 Stunden bergauf und nach einer lang ersehnten Pause nochmals 3 Stunden abwärts wandern bzw. teilweise sogar klettern - kein Wunder, dass die Wanderung in der Brochüre als "hard" beschrieben wird. Trotz aller Anstrengung war es aber wirklich ein gelungener Ausflug und der Ausblick vom Rücken des Kamels (auf dem Höcker konnte man dank den vielen Bäumen leider nicht so viel sehen).

Tidbinbilla Lookout
 Climbing up Gibraltar Rocks
 Alli with Tidbinbilla Valley in the background
 Cedric and Alli enjoying the view from Gibraltar Rocks
 Let's push these rocks away
 Beautiful rock formations
 Cedric, Alli and I
 Koala buddy in Eukalypt Forest


 View from the Camel's Back
Alli, Cedric, Alisa and I on the Camel's Back

Ein Nachmittag des Sündigens ohne schlechtes Gewissen

Zu guter letzt möchte ich euch von einem Nachmittag der besonderen Art berichten, den ich im Haus von Allis Gasteltern verbringen durfte. Unsere Gruppe von Mädels hier in Canberra hatte bereits recht zeitig beschlossen, dass wir irgendwann einmal, besonders leckere Speisen aus den jeweiligen Heimatländern probieren wollten und was eignet sich da besser als Nachspeisen und Kuchen?

Gesagt - getan! Alli lud also zu einem Dessert-Nachmittag der besonderen Art ein und über Kalorien sollte man dabei am besten nicht Nachdenken. Dank Ernuss-M&M-Cookies (USA), Lamington Fingers (Schoko-Kokos-Kuchen, Australien), S'mores (Marshmallows und Schokolade zwischen zwei Keksen erhitzt), Bananendip (USA), Dresdner Eierschecke, französischem Apfelkuchen, Bratäpfeln, Welsh Cakes (GB), Kirschkuchen nach finnischem Rezept und der von mir zubereiteten roten Grütze mit Vanillepudding war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei und wir alle sind wohl eher nach Hause gerollt als gelaufen/gefahren.

Allis Gasteltern haben außerdem super leckere Cocktails für uns zubereitet und holten nach einer Weile ihr Jenga-Spiel heraus - ich habe glaube noch nie so viele Runden Jenga an einem Nachmittag gespielt und ich denke auch, dass ich noch nie zuvor so einen hohen Jengaturm gesehen habe wie an diesem Tag (34 umpositionierte Steine!!!) :)

YUMMY! Dessert afternoon at Alli's place
So, und jetzt mach ich mich mal auf den Weg zu meinen Gastgroßeltern, wo wir den Rest Heiligabends verbringen werden.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Heiligabend und werde mich wohl im Laufe der nächsten Tage nochmal melden :)

English

To be updated soon...(I'll try to translate this tonight)


7 Dec 2014

Was früher meine Leber war - Weekend in the Blue Mountains

German

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich mal wieder aus der Ferne, um von meinem Abenteuer-Wochenende in den Blue Mountains vor etwa drei Wochen zu berichten. Das Wochenende hatte ich bereits einige Wochen zuvor gemeinsam mit meinen Canberra-Mädels Alli, Marleen und Alisa geplant und wir waren alle voller Vorfreude als wir am Freitag-Abend bei Alisa eintrafen, wo wir den Abend und die Nacht vor unserer Abreise mit Thai-Takeaway, Unmengen Süßigkeiten und Hairspray im Fernsehen verbrachten. An dem Abend kamen wir auch auf das Thema lokale Trinksprüche und nach einer kurzen Befragung unseres Freundes Google brachten Marleen und ich Alli ihren ersten deutschen Trnkspruch bei (, den übrigens weder Marleen noch ich vorher kannten): Was früher meine Leber war, ist heute eine Mini-Bar!!! Mit amerikanischem Akzent klingt das auch tatsächlich niedlich :)

Day 1 - The Three Sisters, Katoomba Falls und auf den Spuren der Riesen(treppe)

Die Fahrt nach Katoomba, unserem Reiseziel in den Blue Mountains, einer Gebirgsgruppe etwa eine Stunde nordwestlich von Sydney, fühlte sich erstaunlicherweise sehr kurz an, was womöglich daran liegen mochte, dass ich die halbe Fahrt dank einer anstrengenden Arbeitswoche schlafend verbrachte. In Katoomba angekommen, statteten  wir nach einem Snack zum Mittagessen zunächst den berühmten "Three Sisters" einen Besuch ab.

 The Three Sisters
View of Jamison Valley and the Three Sisters

Von der Besucherplattform aus ging es dann auf eine etwa vierstündige Wanderung zu den Katoomba Falls und durch den New South Walisischen Regenwald, welcher bei etwa 32°C und einer unglaublich starken Sonneneinstrahlung willkommenen Schatten spendete. Die Blue Mountains haben mich allgemein von der Gesteinsstruktur ungemein an die Sächsische Schweiz erinnert, in der ich in meiner Kindheit so viele tolle Urlaube verbracht habe. Nichts mit der Sächsischen Schweiz gemein hat allerdings die ungeheure Weite, die sich einem erstreckt - in Australien gibt es eben noch etwas, was Europa wahrscheinlich schon seit 150 Jahren nicht mehr hat - einsame und wunderschöne Wildnis so weit das Auge reicht.

 The Blue Mountains
 Katoomba Falls
 Cockatoo friends at the Katoomba Falls
The German-American friendship sandwich (aka two Germans and two Americans travelling together)

Nach etwa drei Kilometer Fußmarsch bergab, machten wir einen kurzen Abstecher zur Scenic Railway Station, von welcher aus die steilste Zugfahrt der Welt bestritten werden kann. Da wir jedoch keine Lust hatten für eine kurze Zugfahrt $15 zu bezahlen und noch dazu den ganzen Nachmittag Zeit zum Wandern hatten, warfen wir nur einen kurzen Blick auf die Bahn und machten uns dann auf den Weg zur Giant Stairway, dem Aufstieg zurück zu den Three Sisters inklusive 300 Höhenmetern und über 900 Stufen.

Selfie at the Scenic Railway Station
 The Giant Stairway
Bridge connecting one Sister with the other

Der Aufstieg hatte es wirklich in sich und nach vier Stunden Wanderung waren auch unsere Wasserreserven zur Neige gegangen, also mussten wir hier und da eine Pause machen. Bei dem Ausblick hat das aber glaube keinem von uns etwas ausgemacht. 

 Marleen enjoyed both the view and the opportunity to catch her breath again at least as much as I did.
These pictures don't even capture the beauty of these rock formations. They were just breathtaking. 

Nach diesem recht intensiven Workout für Beine und Po ließen wir den Abend nach einer wohlverdienten Dusche in einem kleinem, aber definitiv feinem, italienischem Restaurant ausklingen und landeten recht früh in unseren Betten im örtlichen Backpacker-Hostel, da wir am folgenden Tag einiges vor uns hatten und ausgechlafen in ein neues Abenteuer starten wollten - und es war ein Abenteuer der besonderen Art, das auf uns wartete. 

Day 2 - Ein bisschen verrückt sind wir schon, oder? Canyoning und Abseiling in den Blue Mountains

Auf unseren zweiten Tag in Katoomba haben wir vier uns wahrscheinlich am meisten gefreut, denn wir hatten eine Abenteuertour inklusive einer Wanderung durch einen Canyon sowie einer Abseil-Aktion an einem fast 30m langem Wasserfall bei der Blue Mountains Adventure Company gebucht. Die Tour begann zunächst im Office der Tour-Company, wo wir uns in Neoprenanzüge durften, um deren Größe auszutesten und mit unserem Material für den restlichen Tag ausgestattet wurden (Helm, Kletterausrüstung, ein wasserdichter Rucksack sowie ein paar kleine Snacks für zwischendurch).

Im Anschluss an diese zugegebenermaßen wirklich anstrengende Anziehaktion (die Anzüge sind so unglaublich eng) wurden wir erstmal in die Künste und Tricks des Abseilens eingeweiht und lernten, wie man sich von einem 30m-hohem Felsen abseilt. Das Ganze hat wirklich unglaublich Spaß gemacht und ich wurde mal wieder daran erinnert, wie gerne ich Klettern gehe.

Me abseiling down a rock in the Blue Mountains

Nach dieser Trainingseinheit machte unsere Gruppe, wir waren insgesamt neun Leute, bei einer wunderschönen Aussicht eine kleine Mittagspause und danach ging es dann so richtig ins Abenteuer!

Lunch break at a beautiful Blue Mountains Lookout 

Besagtes Abenteuer sollte uns in die Empress Canyons führen, welche wir nach einer kurzen Busfahrt und einer Wanderung ins Tal hinein erreichten. Hier mussten wir uns zunächst bei einer unglaublichen Hitze in die Neoprenanzüge zwängen, um uns darauf hin im eiskalten Wasser des Canyons abzukühlen und ins Abenteuer zu stechen!
Us girls before we made our way into Empress Canyons

Beautiful Empress Canyons

Ich kann gar nicht richtig in Worte fassen, wie toll die Tour durch den Canyon war. So etwas muss man glaube einfach selbst erleben, um nachzuvollziehen können, was genau die Faszination Canyon ausmacht. Wir schwammen durch Wasserlöcher, kletterten Felsen hinauf, zwängten uns durch enge Felsschluchten, sprangen aus 5 Meter Höhe ins Wasser und kletterten schließlich einen 30m-hohen Wasserfall hinab! Es war einfach der absolute Wahnsinn. Hinzu kam, dass der Canyon atemberaubend schön war. Leider konnte ich meine Kamera nicht mitnehmen, da quasi alles, was wir mit uns führten, nass wurde. Dafür kann ich aber ein paar Videos liefern, die Alli mit ihrer wasserfesten GoPro-Kamera aufgenommen hat :) Leider kann wie gesagt nichts und auch wirklich gar nichts einfangen, wie toll der Canyon aussah und wie sich Canyoning anfühlt, aber ihr bekommt wenigstens einen kleinen Eindruck davon.

Climbing and a jump into the canyon (I'm the first one)



Das Abseilen im Wasserfall konnte man kaum mit unseren Übungen am trockenen Felsen vergleichen. Zum einen mussten wir bei den Trockenübungen nicht zwei Meter rückwärts in einen Wasserfall springen und zum anderen hatte man im Wasserfall dank Moosen und Unmengen an Wasser einfach null Halt am Felsen. Das Ganze gestaltete sich also als unglaublich glitschig und nass; aber auch absolut genial - ein richtiger Adrenalin-Kick eben :)


Alli abseiling down the waterfall

Nach unserer Wanderung zurück zum Bus, einer kurzen Erfrischung im Office der Tour-Company sowie einer lang ersehnten Dusche machten wir vier uns am Abend auf den Weg zu unserem wohlverdientem Abendessen - kostenlose Pizza und Bier/Cider, die in unserem Tour/Hostel-Package enthalten waren und nach so einem abenteuerlichen Tag besser als jedes Gourmetgericht schmeckten. Alli und Marleen ließen es sich sogar nicht nehmen, Krokodilpizza auszuprobieren und ich muss sagen, dass das Fleisch gar nicht einmal so schlecht schmeckt. Ich würde es wohl irgendwo zwischen Garnele und Hühnchen einordnen :)

Day 3 - Jenolan Caves

Am dritten und letzten Tag hieß es für uns leider auch schon wieder, dass wir aus dem Hostel auschecken mussten und uns auf den Weg zurück nach Canberra machten. Allerdings ließen wir uns nicht nehmen, auf dem Rückweg einen Stopp bei den Jenolan Caves einzurichten. Die vor etwa 340 Mio. Jahren entstandenen Höhlen aus Muschelkalk waren den Besuch mindestens genauso wert wie die Autofahrt, die uns entlang hoher Klippen mit engen Kurven und unglaublichen Ausblicken und schließlich durch einen Höhlentunnel zu den Jenolan Caves führte. 

Just one of the many beautiful views from our drive to the Jenolan Caves

Bevor wir uns auf eine geführte Tour in eine der größten Hallen der Höhlen begaben, machten wir noch einen kurzen Spaziergang durch das Dorf sowie zum Blauen See, welcher durch das Kalkgestein und das klare Wasser sowie durch Lichtreflektionen unglaublich blau erscheint und das zu Hause von verschiedensten Echsen darstellt. 
 The road went right through the Caves
 Artificial Blue Lake at the Jenolan Caves
 One of many lizards living at the lake

Die geführte Tour durch die Lucas Cave war wirklich interessant (auch wenn ich nach fünf Jahren Studium nicht unbedingt eine Einführung in Gesteinsformationen und die Grundlagen der Geologie brauchte) und die Höhle erstrahlte durch verschiedenste Stalagmiten und Stalaktiten sowie durch den unterirdischen Fluss, welcher die Höhle seit Millionen Jahren formt. 

Am beeindruckendsten fand ich die sogenannte Kathedrale, eine riesige Höhle, welche eine unglaubliche Akkustik hat und folglich durch verschiedenste Licht- und Soundeffekte in Szene gesetzt wird und als Location für verschiedenste Events von Konzerten bis zur Trauung genutzt wird.

 Lucas Cave

Nach der Tour ging es dann auch wieder durch die wunderschönen australischen Berge und Landschaften zurück in unser zweites zu Hause Canberra. Der Kurztrip war wirklich eine meiner schönsten Erfahrungen in Australien und ich würde gerne noch mehr solche Abenteuer in Australien erleben :)

Bis zum nächsten Mal,

Eure Kristina

English

Hi friends,

a new update from the other end of the world! About three to four weeks ago (I have been working on this blog post for a week lol) I went on a weekend trip to the Blue Mountains, NSW. My friends Alli, Marleen and I had planned this trip a couple of weeks before we left and we were all super pumped for an adventurous trip! As we wanted to leave Canberra quite early that Saturday morning, we all spent Friday night had Alisa's place where we had takeaway Thai food, lots of candy and chocolate and watched Hairspray on TV. That night we also ended up talking about traditional drinking spells from our home countries and after a short search on Google Marleen and I taught Alli her first German drinking spell (which, by the way, neither Marleen nor I had ever heard before): Was früher meine Leber war, ist heute eine Mini-Bar!!! (Translation: What used to be my liver, is a mini bar today!) And what can I say, it actually sounds kind of cute when an American tries to speak German :)

Day 1 - Three SIsters, Katoomba Falls and the Giant Staircase

Our drive to Katoomba, our destination in the Blue Mountains, a mountainous region in the state of New South Wales, went by rather quickly....probably because I spent most of it asleep due to a very exhausting working week. Having arrived in Katoomba, we had a quick snack for lunch and then went to the famous "Three Sisters" - a rock formation of three very distinguishable rocks.

We decided to go on a longer (4h) hike down to the Katoomba Falls which led us through the rain forest of NSW which we welcomed with great pleasure as it was a rather hot day that day and the sun was pretty much smashing us. The rock formations Blue Mountains reminded me a lot of Saxon Switzerland back home in Germany where I spent a couple of holidays with my family when I was a child. At the same time, however, the Blue Mountains didn't look like the rocks and mountains in Germany at all. Never in my life had I seen a forest like that - it just seemed like it was going on forever and we just don't have this kind of wilderness in Europe anymore. 

After about three kilometers of walking downhill we took a short side trip to the Scenic Railway Station where you can ride the steepest incline railway in the world. As we didn't really want to spend $15 on a rail ride and also had plenty of time left that afternoon we decided against hopping on the train and continued our hike to the Giant Stairway which would lead us 900 stairs (and 300 vertical meters) up and back to the visitors centre at the Three Sisters. Walking up there really turned out to be quite a workout, especially after almost four hours of hiking and our water supply had almost run out at that point, so we had to take a couple of breaks on our way up. Considering the beautiful views we had from the stairs those breaks didn't really bother anyone though. 

Back at the top we went back to our hostel, took a quick shower, went out for dinner at a small but very cozy Italian restaurant and then went to bed early that night as we wanted to get a good night's sleep as a rather adventurous day was ahead of us.

Day 2 - We really must be a little bit crazy, right? Canyoning and Abseiling in the Blue Mountains

Our second day in Katoomba was probably the day we had been looking forward to most because we had booked an adventure trip with the Blue Mountains Adventure Company which included canyoning in the Empress Canyons as well as abseiling down a waterfall. The tour started at the office of the tour company where we tried on the wet suits and were supplied with our material for the day as well as some little snacks. 

After this admittedly really exhausting change of clothes (man, those suits are tight) we were introduced to the tricks and technique of abseiling and learned how to abseil down a 30m rock formation. It really was so much fun to abseil and I was reminded once again how much I love climbing and pretty much any activity outdoors. 

Once we were all felt confident abseiling we went to a beautiful lookout to have some delicious sandwiched for lunch and then went to Empress Canyons were the real adventure was already waiting for us.

Said adventure started after a short bus drive and a hike down to the canyon. Here it was time to squeeze ourselves into the wet suits again (which was really hard as we were all sweaty due to the heat that day) and then jumped into the cold water of the canyon.

I don't think I can even put into words how amazing the tour all the way through the canyon was. I guess, you have to experience it yourself to understand what exactly makes canyoning so fascinating. We swam through deep water holes, climbed up some rocks, squeezed all the way through some rock formations, jumped from 5m rocks and, last but definitely not least, abseiled down a waterfall at the end of the canyon - it was just absolutely breathtaking and the beauty of the canyon only added to the experience! Unfortunately, I wasn't able to take any pictures of our adventure as my camera is not waterproof but Alli took a couple of videos with her water-resistant GoPro. However, there is no way of doing justice to the ravishing beauty of this area as well as the experience but you can at least get a little impression of what it feels like to go canyoning. 

Abseiling down a waterfall can in no way be compared to any training sessions down some rock formations. First, our preliminary exercise didn't include jumping backwards into a waterfall and second, the rock was simply too slippery to keep your feet close to the rock all the time as we had practiced it beforehand. As a result, abseiling down the waterfall turned out to be rather difficult but at the same time downright brilliant - a real adrenalin rush!

After a hike back to the bus and a soft drink back at the tour company's office, we took a hot shower and then went to the Station Bar Pizza Restaurant where we enjoyed some free pizza and drinks (which were included in our tour package) which tasted better than any gourmet meal after an adventurous day like the one we had had that day. Alli and Marleen even went for crocodile pizza which actually was really nice. I'd say that the meat tastes like something between shrimps and chicken xD

Day 3 - Jenolan Caves

On our third and last day in the Blue Mountains we sadly already had to say goodbye to Katoomba. However, we insisted on making the most of the day and didn't drive back home on the highway but took a more exciting trip to Jenolan Caves. The 340 million-year-old limestone caves were definitely worth a visit and so was the drive to the caves along beautiful cliffs, narrow streets and beautiful views all over the Blue Mountains. 

Before we joined one of the tours into one of the bigger caves, we went on a short walk through the village as well as to the Blue Lake with its clear blue water (the water seems so blue as a result of the limestone, the good water quality as well as the light reflections) which apparently is the home of hundreds of lizards. 

The tour into Lucas Cave was really interesting (even though I didn't really need an introduction into the formation or rocks and geology after five years of studying geography) and the cave with its stalagmites, stalactites, an underground river and beautiful rock and crystal formations was simply gorgeous.

The most impressive part of the tour led is into the so-called Cathedral, a huge hall with rock formations resembling chandeliers and some amazing acoustics which are used for different events such as concerts and weddings.

After our tour, we headed back home to Canberra through the beautiful Australian mountains as well as well as some farmland. It definitely was one of my favourite weekends and experiences in Australia so far and I would absolutely love to go on more adventurous trips like that!

Until next time!